Mittwoch, 4. März 2020

Unterwegs mit Don Schlegel und Rudi Mentär

Die Herbstausstellung 2019 hatte es in sich! Vielformatige fotografische Aufnahmen aus allen Ländern. Gemeinsam oder im Einzelnen bereist von den Galeriekünstlern Rudi Mentär und Don Schlegel.
Weniger geht es um die Abbildung von schönen Landschaften, oder exotischen Orte. Mehr um die Absurditäten und Fremdheiten, die man findet, wenn das Auge ins Ungewohnte vordringt.
Auch zeigt die Ausstellung Unterwegs mit Don Schlegel und Rudi Mentär viele Dokumente einer lang bestehenden Freundschaft zwischen den beiden Fotografen. Mit viel Humor und Neugier in den Aufnahmen bewegt die Ausstellung jedes reisebegeisterte Herz!

Postkarte/Einladung zur Ausstellung
Airhockey Gran Canaria (c) FvPloetz

Multivan Lanzarote (c) FvPloetz

Magic Bus (c) FvPloetz

Verkehr (c)VWartmann

Zwei Touristen (c)VWartmann

Huehnermann (c)VWartmann



Gasrußwerke Dortmund, 2014


Geburtshaus Franz Kafka, Prag 2004

Erfurt, 2019

Dienstag, 11. September 2018

Walter Wetzler Kyffhäuser 23 // Die Künstler

Das Kulturhaus Schöneberg feiert Geburtstag: Seit 20 Jahren arbeiten rund 40 Künstler in den Klassenräumen der ehemaligen Grundschule. Anlässlich dieses Jubiläums hat der Fotograf Walter Wetzler, selbst Mieter im Kulturhaus, ein schon lange gehegtes Projekt in die Tat umgesetzt und zahlreiche Maler, Musiker, Bildhauer, Schauspieler und Fotokünstler in ihren Arbeitsräumen porträtiert.

Das Ergebnis ist eine Porträtreihe mit 38 Aufnahmen. Wer seine Schwarzweiß-Fotografien betrachtet, sieht: Wetzler mag die Menschen, die sich ihm anvertrauen. Und er rechtfertigt dieses Vertrauen mit einfühlsamen Porträts, die die Persönlichkeit seines Gegenüber zur Geltung bringen.





Seine Arbeit zeigt Walter Wetzler vor Ort: im Berliner Salon für Fotokunst im Erdgeschoss des Kulturhauses. Hier präsentieren Florian von Ploetz und Volker Wartmann seit 2010 in unregelmäßigen Abständen exklusive Fotoausstellungen.






Freitag, 13. April 2018

B1 Preview



In einer Vorschau präsentieren zwölf Fotografen erste Arbeiten ihres Projekts "Bundesstraße 1 in Berlin", die sie seit 2016 zwischen der Glienicker Brücke und Mahlsdorf aufgenommen haben.

Gezeigt werden Fotografien von Aenne Burghardt, Ekkehart Keintzel, André Kirchner, Andreas Muhs, Peter Oehlmann, Cordia Schlegelmilch, Jörg Schmiedekind, Wolf Jobst Siedler, Peter Thieme, Volker Wartmann, Arnd Weider und Jochen Wermann.

Vernissage:
Freitag, 20. April, ab 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 24. April – 18. Mai 2018
Finissage: Freitag, 18. Mai, ab 19.00 Uhr
Öffnungszeiten: Di. 12.00 – 17.00 Uhr, Mi. 14.00 – 18.00 Uhr, Do. 12.00 – 17.00 Uhr
Außerhalb der Öffnungszeiten telefonische Voranmeldung erbeten unter 030 - 531 56 234

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Florian von Ploetz / Volker Wartmann – mein freund der baum


Florian von Ploetz / Volker Wartmann:

mein freund der baum


Laut Wikipedia-Definition wird als Baum im allgemeinen Sprachgebrauch eine verholzte Pflanze verstanden, die aus einer Wurzel, einem daraus emporsteigenden, hochgewachsenen Stamm und einer belaubten Krone besteht.

Für Florian von Ploetz und Volker Wartmann sind Bäume mehr: Freunde. Ihre Zuneigung bringen die beiden Fotokünstler mit einer fotografischen "Entlaubung" zum Ausdruck. Anlässlich des Galerienrundgangs "Schöneberger Art" 2017 zeigen sie im Berliner Salon für Fotokunst eine exklusive Auswahl ihrer Baumporträts.

Am Tag der Finissage am Samstag, den 2. Dezember 2017, werden Arbeiten in den Galerieräumen versteigert. Beginn: 19 Uhr. Durch die Auktion führt die Kunsthistorikern Martha Pflug.

Vernissage: Samstag, 4. November, 14 Uhr bis 20 Uhr und Sonntag, 5. November, 12 bis 18 Uhr
Ausstellungsdauer: 4. November - 2. Dezember 2017
Öffnungszeiten: Di - Fr: 14 bis 17 Uhr

Donnerstag, 19. November 2015

Florian von Ploetz: Réconciliation Die Versöhnung




Florian von Ploetz: Réconciliation Die Versöhnung

Fotografische Portraits von Frauen, die sich nicht gerne fotografieren lassen.


Der Fotograf von Ploetz nimmt eine Herausforderung an, mit der sich Portraitfotografen immer wieder ungewollt konfrontiert sehen. Menschen die sich unwohl fühlen, wenn eine Kamera auf sie gerichtet wird. Eingeladen wurden neun, dem Fotograf bekannte, Frauen deren zutiefste Abneigung und Unwillen gegenüber dem fotografiertwerden bereits durch gelegentliche Begegnungen und Gespräche dokumentiert war. Die Portraitierten kamen den Ersuchen des Fotografen unter genau dieser Aufgabenstellung nach, sich auf eine ungeliebte Situation einzulassen, sich betrachten und ablichten zu lassen. Zu erscheinen wie immer es ihnen gefällt.

Im interims Studio, Kulturhaus Schöneberg, in der Kyffhäuserstraße finden neun Begegnungen statt. Gespräche über das Sein und das Nein zur Selbstdarstellung, zur autoritären Festlegung eines Ichs durch Bildschaffende. Der Dialog ist Teil der Aufnahme. In zwölf Belichtungen entstehen bei jedem Termin klassische Schwarzweissportraits die auf den ersten Blick sehr linear scheinen, jedoch jeder der Frauen einen Anteil an sonderbarem Abstand zum Betrachter einräumen. Die hintergründige Skepsis ist den Abgebildeteten auf den Fotos anzuspüren. Es sind Ihre Unangepasstheiten, ihr Unwille gegenüber einer Kultur der andauernden Selbst- und Anderenbetrachtung welche dem Fotografen ein einzigartiges Spannungsfeld bescheren, es ist das Angebot einer Versöhnung mit der Personenfotografie.

Im vorderen Raum des Berliner Salon für Fotokunst schweben die sehr ernsten Gesichter mit nachdenklichen und skeptischen Minen, eine Stimmung die im hinteren Teil der Galerieräume von denselben Frauen mit einem gelösten Lachen ihrer Schwere entbunden wird.


Im Rahmen der Ausstellung wird am 02. Dezember um 19 Uhr eine offene Gesprächsrunde zu dem Thema Mich bitte nicht fotografieren in den Räumen des Salon geführt. Um telefonische Anmeldung unter 030/53156234 oder mail an fotoploetz@snafu.de wird gebeten.


Ausstellungeröffnung: 06. November 2015,  19 Uhr
Ausstellungsdauer: 07. November bis 04. Dezember
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 12 – 17 Uhr, Wochenenden auf Anfrage
Anlässlich der Schöneberger Art ist die Galerie am 07. November von 14 – 22 Uhr
und am 08. November von 12 – 18 Uhr geöffnet.

Donnerstag, 24. September 2015

Arnd Weider: Chōra

Arnd Weider: Chōra


Die Orte, die Arnd Weider als Fotograf sucht, sind jene Orte, die Michel Foucault als „Heterotopien“ bezeichnet: „Wirkliche Orte, wirksame Orte, die in die Einrichtung der Gesellschaft hineingezeichnet sind, sozusagen Gegenplatzierungen oder Widerlager, tatsächlich realisierte Utopien, in denen die wirklichen Plätze innerhalb der Kultur gleichzeitig repräsentiert, bestritten und gewendet sind.“
Mit den Mitteln der Fotografie sucht Weider nach der Unfertigkeit, dem Provisorischen, dem Stillstehen in der Zeit, dem Nebeneinander verschiedener Zeiten, den Funktionen eines Gebäudes und den hinterlassenen Spuren, den unsichtbaren Fäden, durch die die Orte mit den Menschen in verschiedenen Zeiten und politischen Systemen miteinander verknüpft sind und nach den Ideen, durch die sie entstanden sind und die sie in sich tragen, dem Gewebe, aus dem Geschichte besteht.
Bei den Bildern handelt es sich um analoge Groß- und Mittelformatfotografien, die im Zeitraum 2011 - 2015 entstanden sind.

*Chōra gr .χώρα nach Platon das „Worin“, der Raum. des „Werdens“ und des „Seins“


Vernissage: Freitag, 2. Oktober 2015, 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 6. - 30. Oktober 2015
Öffnungszeiten: Di. - Fr. 12.00 - 17.00 Uhr und nach Vereinbarung unter 030 – 531 56 234

Donnerstag, 1. Mai 2014

Oliver Gerhard – Spreepark im Plänterwald


Spreepark im Plänterwald

Aufnahmen in Schwarzweiß von Oliver Gerhard

Der Spreepark im Berliner Plänterwald war der einzige Vergnügungspark der DDR. Anfang Mai geht das verwunschene Gelände, das seit mehr als 10 Jahren vor sich hin schlummert, in den Besitz des Landes Berlin über. Der Fotograf und Journalist Oliver Gerhard ist einer der letzten, die Gelegenheit hatten, den morbiden Charme des Spreeparks in seinen Bildern festzuhalten.

Im vergangenen Jahrzehnt hat die Natur die Fahrgeschäfte erobert, gewaltige Dinofiguren liegen wie erlegtes Wild im Gras, Bohlenwege modern, Metallteile rosten. Eine Stimmung, die Gerhard in seinen großformatigen Fotos auf beeindruckende Weise eingefangen hat. Die Zukunft des Parks ist offen – sein aktueller Zustand ist ab 9. Mai in einer Ausstellung im Berliner Salon für Fotokunst zu erleben.

Vernissage: Freitag, 9. Mai 2014, 19 Uhr
Ausstellungdauer: 9. Mai bis 12. Juni 2014

Öffnungszeiten: Mittwochs 15 - 19 Uhr, Donnerstags 12 - 17 Uhr
und nach Vereinbarung unter 0179 - 591 35 16, Feiertags geschlossen.